USA-Freizeit 2019

Das war es mal wieder!

Heute Nachmittag geht der Flug! Wir sehen uns morgen đŸ–đŸ»

Wie schnell doch die Zeit vergeht, wie viel wir hier zusammen erlebt haben und wie schön es ist die Wohnmobile unversehrt abgegeben zu haben.

Gestern Abend war es noch mal ein bisschen stressig, das ganze Putzen und AufrĂ€umen mit erschöpften Kindern… Aber wir haben es geschafft!

Zeit fĂŒr ein ResĂŒmee: Ein paar Zahlen vorweg: 13 Tage Amerika, 1.979 Meilen auf der Straße, 3.185 Kilometer Abenteuer, 4 Bundesstaaten, 2.496 Blogaufrufe von 639 verschiedenen GerĂ€ten und das bei so wenigen Kindern… Vielen Dank fĂŒr das fleißige Mitlesen und „Dabei-Sein“. Es macht viel Freude zu sehen, wie viele unsere Reise begleitet haben.

Es waren unheimlich tolle Tage von denen jeder anders und besonders war. Die drei großen StĂ€dte waren jede fĂŒr sich beeindruckend, die Nationalparks unbeschreiblich. Wahrscheinlich werden die Kids erst im Nachhinein, beim Betrachten der Bilder, realisieren, was wir hier alles zusammen erlebt haben.

In Zeiten zunehmender „nationaler Abschottung“ und steigender gesellschaftlicher Vielfalt ist es unseres Erachtens wichtig, dass junge Menschen verreisen und die Welt sehen. Offenen Auges, interessiert an anderen Menschen und Kulturen und sich selbst als „Fremder oder Gast erlebend“ entwickelt man einen Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen, den man so auf keine andere Art und Weise erlangen kann. Deutschland ist nicht der Mittelpunkt der Welt, sondern ein winziges Land in Europa, in der Welt. Es gibt Menschen, die anders sind, anders denken, sich anders verhalten und denen andere Dinge wichtig sind. So einfach dies klingt, so schwer ist es im Alltag doch oft eine nicht-egoistische, offene und akzeptierende Haltung einzunehmen, die wir heute mit Blick auf die Entwicklungen in Europa und der Welt allerdings dringend benötigen, gerade mit unserer besonderen Geschichte und daraus erwachsenden Verantwortung.

Aktuell haben wir im Jugendtourismus eine gegenteilige Entwicklung: Junge Menschen verreisen in den Ferien weniger, möchten die Zeit lieber frei Zuhause verbringen oder mit den Eltern verreisen. Der Drang „alleine“ die Welt zu erkunden geht zurĂŒck. Umso wichtiger werden die Angebote, die Kinder- und Jugendarbeit machen kann.

In diesem Sinne verabschieden wir uns hier auf dem Blog, danken nochmals fĂŒr das fleißige Mitlesen und verbleiben mit sonnigen GrĂŒĂŸen aus San Francisco!

Katharina Geiken & Oliver Bokelmann

Die letzten Fotos laden wir gleich am Flughafen in die Fotogalerie unter www.mindful.photos. Das Passwort findet Ihr auf der Packliste.